Liebe Leser?


Verzeihung, liebe Lesende! Bevor aus Kunden und -innen Kaufende oder Dienstleistungsnutzende werden, bevor aus Köchen vielleicht vor Wut kochende Kochende werden, verweigere ich mich dieser Folterung der Sprache und ähnlichen nutzlosen Dummheiten.

Wer den Partizip Präsens als Lösung sieht, hat dabei nicht viel studiert. Etwas sein und etwas tun ist nicht gleich. Ein Student ist ein Student, auch wenn er gerade nicht studiert. Der (oder die?!) Studierende ist aber kaum studierend, während er oder sie trinkend feiert oder schnarchend schläft.

Es ist für mich selbstverständlich, dass – wenn nicht ausdrücklich bestimmt – immer und überall Frauen und Männer (und meinetwegen auch Unentschiedene) gemeint sind.

Die Frau ist auch ein Mensch. Der Mann ist auch eine Person. Das Kind ist keine Sache. Ein Wort ist ein Wort – kein Kampfmittel für übertriebene Gleichstellung oder für übertriebene Betonung unwichtiger Unterschiede.

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